Velocity made Good

Über uns

Wohnhaft im schönen Bergischen Land, nicht fern der römischen Tore Kölns, leider fernab eines schönen Segelreviers, das sind wir.

Wir, das sind Wiebke, Thomas, Lotta, Greta, Thibault und Noelle. Und Sky. Der kleinwüchsige Husky-Boardhund. Alter, zwischen 7 und 41.

Die Magie des Augenblicks – wie wir zum Segeln gekommen sind

Wasser, Orte, Menschen. Drei wichtige Wörter die uns direkt auf unser Boot gebracht haben. Das Segeln bringt etwas ganz Besonderes mit sich, das Versinken im Augenblick. Das Segel dicht holen, den optimalen Kurs bestimmen, dem hoffentlich gesunden Klang des Motors lauschen oder innehalten und die aufgehende Sonne genießen. Jeder Augenblick auf dem Wasser ist so intensiv, dass er einen alles Andere vergessen lässt. Ob aus Faszination, Konzentration oder Unsicherheit, der Geist ist fokussiert.

Kleine Anekdote geklaut von Stephan „Digger“ Boden

Treffen sich zwei Segler im Hafen. Fragt der eine „Wann musst du denn zurück sein“ Antwort; Öh, keine Ahnung, an so einem Samstag. Was haben wir denn heute überhaupt?“ „Du, äh, weiß ich gerade auch nicht“

Zwei Stunden später treffen sie sich durch Zufall wieder und der eine ruft „Hey, wegen vorhin, habe gerüchtweise gehört, dass heute Mittwoch ist“

Interview mit Stephan Boden aus dem Segelradio Podcast

Der Weg aufs Wasser – der erste Geld ist wichtiges Lehrgeld.

Dem Bootssport sagt man nach teuer zu sein. Wenn man das Boot dann noch Yacht nennt manifestiert sich bei den Zuhörern direkt das Bild des Exklusiven. Menschen denken dann gerne an die Bilder aus Monaco während einer Formel-1 Übertragung. Nein, das ist nicht unser Bootssport.

Die Reise begann für uns mit dem Kauf eines 30″ GFK Klassikers mit Holzaufbau von ´78. Die Paloma. Ein wunderschönes Boot, tolle Segeleigenschaften, und einfach wunderbar anzuschauen.

Unser Ex-Boot, die Paloma

Für uns beide war es ein tolles Boot und wir hatten eine tolle Zeit. Dann wurde es etwas eng, die Nachkommenschaft fand Gefallen am Wasser, am Segeln, an den Wochenenden fernab der bergischen Heimat. Die Paloma wurde zu klein, dabei hatten wir sie gerade erst ein gutes dreiviertel Jahr. Lehrgeld. Aber sehr gut investiertes Lehrgeld. Wir konnten schnell lernen, Erfahrungen sammeln, wahre Bedürfnisse und Anforderungen an ein Boot erkunden. Der andere Weg wäre nichts für uns, sieht man doch viele angehende Bootsbesitzer, die monatelang oder länger auf der Suche nach dem für die vermeintlich perfekten Boot sind. Nur um dann doch zu erkennen, dass nur Erfahrung die wahren Erkenntnisse bringt. Wir haben diese Recherche-Zeit aktiv auf dem Wasser erlebt und es keine Minute bereut.

Schöne Wochenenden und der Traum von der Langfahrt

Jeder der ein Boot mit Fahrteneigenschaften sein Eigen nennt kennt das Problem. Zeit. Man will weiter, schöner, exotischer. Nun gut, wir brauchen am Freitag 2,5h mit dem Auto zum Boot und müssen am Sonntagabend wieder in der Heimat sein. Klingt stressig, machen wir aber gerne. Bzw. gerne mit der Aussicht, dass die Pläne für die Langfahrt allgegenwärtig sind, weiter geschmiedet werden, und mit jeder Stunde auf dem Wasser klarer und konkreter werden. Eines ist klar, heute wären wir noch nicht erfahren genug um die Roaring 40s zu durchqueren, Medusa noch nicht richtig ausgerüstet. Also ist der aktuelle Segelmodus mit dem vorhandenen Zeitkontingent eine gute Vorbereitungszeit bei wachsender Ungeduld. Und bzgl. „Vorfreude ist die schönste Freude“, leider ist das kompletter Quatsch. Wir wollen und werden viel und noch viel mehr Zeit auf dem Wasser verbringen. Ätzend, das mit der Geduld. Aber jede Seemeile bringt uns dem großen Plan näher, heute schon.